Trägerkonzept

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Träger der Einrichtung
Grundlagen für die pädagogische Arbeit
Unser Bild vom Kind
Ziele unserer pädagogischen Arbeit
Pädagogische Schwerpunkte
Räumliche und personelle Ausstattung
Kooperationen und Vernetzung
Erziehungspartnerschaft
Partizipation
Inklusion im Kita-Alltag
Kinderschutz
Pädagog*innen bei Mary Poppinz – Was bietet der Träger und was erwartet er?
Soziales Engagement über die Grenzen hinaus
Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit
Schlusswort
Vorwort
In Anlehnung an unsere Namensgeberin und Leitfigur Mary Poppins verstehen wir Kindheit als eine wertvolle Zeit des Staunens, Lernens und Wachsens, die wir mit Herz und Professionalität begleiten möchten.
Unsere drei Mary Poppinz Kindergärten – kleine, familiäre Einrichtungen, die 28 bis 41 Kinder betreuen – sind Orte des Ankommens, des Entdeckens und des Entwickelns. Von den ersten Schritten bis hin zum Übergang in die Schule begleiten wir Kinder auf ihrem Weg, ihre Welt kennenzulernen und zu verstehen, Beziehungen zu gestalten und Selbstvertrauen zu entwickeln.
Wir sind der Überzeugung, dass eine Kita weit mehr ist als ein Betreuungsort: Sie ist ein Lebensraum, in dem Bildung, Geborgenheit und Gemeinschaft erlebbar werden. In einer Zeit, in der Kinder vielfältigen Einflüssen begegnen, sehen wir es deshalb als unsere Aufgabe, ihnen Orientierung, Sicherheit und Raum zur Entfaltung zu geben – in enger Zusammenarbeit mit den Menschen, die sie am besten kennen: ihren Eltern und Sorgeberechtigten.
Im Sinne einer harmonischen Erziehungspartnerschaft arbeiten wir eng mit den Familien, den Institutionen im Sozialraum sowie mit den Grundschulenzusammen. Diese in alle Richtungen offene Kooperation bildet das Fundament für die ganzheitliche und nachhaltige Förderung unserer Kinder.
Unser pädagogisches Konzept ist kein starres Konstrukt, sondern ein lebendiges, dynamisches Leitbild, das sich fortlaufend an die aktuellen gesellschaftlichen und pädagogischen Entwicklungen anpasst. So bleiben wir stets offen für Neues, ohne unsere Werte und unseren familiären Charakter aus den Augen zu verlieren.
Mit diesem Trägerkonzept möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere pädagogische Haltung, unsere Organisationsstruktur und unsere tägliche Arbeit geben. Wir laden alle Eltern und Erziehungsberechtigte, Leserinnen und Leser sowie Interessierte herzlich ein, die Mary Poppinz gUG Einrichtungen kennenzulernen und ein Teil unseres gelebten Miteinanders zu werden.
Träger der Einrichtung
Die Mary Poppinz gUG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Berlin wurde im Jahre 2006 zunächst als Mary Poppinz Kindertageseinrichtung GbR gegründet und ist seit 2013 eine gemeinnützige Unternehmensgesellschaft. Als freier Träger der Jugendhilfe engagiert sich Mary Poppinz für qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung, liebevolle Betreuung und eine enge Erziehungspartnerschaft mit Familien.
Der Träger betreibt insgesamt drei Kindertagesstätten in Berlin. Die erste Einrichtung wurde im Jahr 2006 in der Beethovenstraße gegründet und bildet zugleich den Sitz der Geschäftsstelle.
Standorte der Einrichtungen:
Kindergarten Mary Poppinz I gUG (28 Plätze)
Beethovenstr. 38
12247 Berlin
Kindergarten Mary Poppinz II gUG (41 Plätze)
Finckensteinallee 42a
12205 Berlin
Kindergarten Mary Poppinz III gUG (31 Plätze)
Mariendorfer Damm 444
12107 Berlin
Alleiniger Geschäftsführer ist Herr Axel Laaf, der die Mary Poppinz gUG mit großem Engagement und einer klaren Vision führt: Bildung mit Herz und Verstand. Dieser Leitsatz steht für eine Pädagogik, die Kinder in ihrer Ganzheitlichkeit wahrnimmt – mit all ihren Gefühlen, Talenten, Bedürfnissen und Ideen. Bildung wird dabei nicht als reine Wissensvermittlung verstanden, sondern als ein lebendiger, gemeinsamer Prozess des Wachsens, Entdeckens und Verstehens.
Herr Laaf wird in seiner Arbeit von einem hoch qualifizierten, erfahrenen und engagierten Team aus Pädagoginnen, Pädagogen und weiteren Fachkräften unterstützt. Gemeinsam tragen sie die Verantwortung für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Einrichtungen und schaffen Rahmenbedingungen, in denen sich Kinder, Eltern und Mitarbeitende gleichermaßen wohl und wertgeschätzt fühlen.
Als gemeinnütziger Träger verfolgt die Mary Poppinz gUG keine wirtschaftlichen Interessen, sondern handelt im Sinne des Kindeswohls und des gesellschaftlichen Auftrags frühkindlicher Bildung. Dabei legt sie besonderen Wert auf Transparenz, Teamkultur und die Einbindung des sozialen Umfelds – ganz im Sinne einer modernen, offenen und familienorientierten Kita-Arbeit.
Grundlagen für die pädagogische Arbeit in den Mary Poppinz Kitas
Die Mary Poppinz gUG handelt als gemeinnütziger Träger im Sinne einer verantwortungsvollen, am Kindeswohl orientierten Bildungsarbeit. Unser Handeln zielt nicht auf wirtschaftlichen Gewinn, sondern auf die nachhaltige Förderung und Begleitung von Kindern, Familien und Fachkräften. Diese Haltung bildet die Grundlage für eine Pädagogik, die Herz und Verstand gleichermaßen anspricht – geprägt von Professionalität, Empathie und gesellschaftlicher Verantwortung.
Die pädagogische Arbeit in unseren Einrichtungen stützt sich auf gesetzliche, fachliche und ethische Grundlagen, die die Qualität und Ausrichtung unserer täglichen Arbeit sichern:
Das Berliner Bildungsprogramm (BBP) bildet die zentrale Grundlage für die Bildungsarbeit in unseren Kitas. Es beschreibt die Bildungsbereiche, Ziele und Prinzipien der frühkindlichen Bildung in Berlin und dient uns als Leitfaden, um Kinder ganzheitlich in ihrer emotionalen, sozialen, kognitiven und motorischen Entwicklung zu fördern. Dabei steht das Kind als aktiver Gestalter seiner Bildung im Mittelpunkt.
Das Kindertagesförderungsgesetz (KitaFöG) regelt die rechtlichen Rahmenbedingungen der Kindertagesbetreuung in Berlin. Es sichert die Rechte von Kindern und Eltern und definiert die Aufgaben und Pflichten der Träger. Für uns ist es eine wichtige Grundlage, um Transparenz, Verlässlichkeit und Chancengleichheit im Zugang zu frühkindlicher Bildung zu gewährleisten.
Die Qualitätsvereinbarung Tageseinrichtungen (QVTag) beschreibt verbindliche Qualitätsstandards für Berliner Kitas. Sie bildet für uns einen Orientierungsrahmen, um pädagogische Qualität kontinuierlich zu sichern und weiterzuentwickeln – von der Raumgestaltung über die pädagogische Planung bis hin zur Zusammenarbeit mit Eltern und Kooperationspartnern.
Die Rahmenvereinbarung Tageseinrichtungen (RVTag) legt die vertraglichen und organisatorischen Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit zwischen Trägern und dem Land Berlin fest. Sie dient uns als Grundlage für eine transparente und verantwortungsvolle Trägerarbeit, die fachliche, personelle und finanzielle Aspekte in Einklang bringt.
Die Verordnung zur Durchführung des Kindertagesförderungsgesetzes (VOKitaFöG) konkretisiert die gesetzlichen Bestimmungen zur Umsetzung des KitaFöG. Sie gibt uns Sicherheit und Orientierung im Hinblick auf die organisatorische, personelle und finanzielle Ausgestaltung unserer Einrichtungen.
Neben diesen rechtlichen und fachlichen Grundlagen ist uns Eines besonders wichtig:
Die Qualifikation, Motivation und Wertschätzung unserer pädagogischen Fachkräfte. Sie sind das Herzstück unserer Arbeit mit den Kindern und prägen die Atmosphäre, die Haltung und die Qualität unserer pädagogischen Beziehungen. Nur gut ausgebildete, engagierte und anerkannte Pädagoginnen und Pädagogen können Kinder liebevoll begleiten, ihnen Impulse geben und ihre individuellen Entwicklungswege unterstützen.
Wir fördern daher kontinuierliche Fort- und Weiterbildung, fachlichen Austausch und eine Kultur der gegenseitigen Anerkennung. Denn Bildung kann nur dort wachsen, wo auch diejenigen, die sie gestalten, sich gesehen, unterstützt und geschätzt fühlen.
Unser Bild vom Kind
Im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit bei Mary Poppinz gUG steht das Kind – mit all seinen Gedanken, Gefühlen, Erfahrungen und Möglichkeiten.
Gemäß unseres Leitsatzes „Bildung mit Herz und Verstand“ verstehen wir in unseren Einrichtungen Kinder als eigenständige Persönlichkeiten, die von Beginn an neugierig, wissbegierig und kompetent sind. Sie bringen ihre individuellen Lebensgeschichten, Interessen und Ausdrucksformen mit und gestalten aktiv ihre Bildung und Entwicklung mit.
Die pädagogische Haltung in unseren Mary Poppinz Einrichtungen basiert auf dem Situationsansatz, der davon ausgeht, dass Kinder durch die Auseinandersetzung mit ihrer Lebenswelt lernen. Bildung entsteht dort, wo Kinder ihre eigenen Fragen stellen, Erfahrungen sammeln und Bedeutungen entdecken können. Pädagoginnen und Pädagogen begleiten sie dabei aufmerksam, einfühlsam und professionell – sie beobachten, greifen Themen auf und schaffen Lerngelegenheiten, die an die realen Lebenssituationen der Kinder anknüpfen.
In unserem Alltag bedeutet das zum Beispiel:
Wenn ein Kind sich für die Bauarbeiten auf der Straße vor der Kita interessiert, entsteht daraus vielleicht ein gemeinsames Projekt über Fahrzeuge, Straßen und Berufe.
Wenn Kinder die Geburt eines Geschwisterkindes erleben, sprechen wir über Familien, Gefühle und Verantwortung.
Jahreszeiten, Feste, Veränderungen in der Gruppe oder im Stadtteil werden zum Anlass für gemeinsames Erleben, Forschen und Reflektieren.
So werden Kinder bei Mary Poppinz befähigt, ihre Welt aktiv zu gestalten, Verantwortung zu übernehmen und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Lernen wird zu einem lebendigen Prozess, der auf Vertrauen, Beziehung und echter Teilhabe basiert.
Ergänzend zum Situationsansatz fließen in die Arbeit der Mary Poppinz Einrichtungen auch Impulse der Reggiopädagogik ein. Diese betont die Bedeutung der kindlichen Ausdrucksformen – der „hundert Sprachen der Kinder“. In diesem Sinne schaffen wir ästhetische Lernräume, in denen Kinder durch Malen, Bauen, Musik, Bewegung oder Sprache ihre Gedanken und Gefühle ausdrücken können. Räume werden bewusst gestaltet, Materialien regen die Sinne an und laden zum Entdecken ein. Pädagoginnen und Pädagogen verstehen sich dabei als begleitende Forschende, die gemeinsam mit den Kindern Lernprozesse dokumentieren, reflektieren und sichtbar machen.
So entsteht ein pädagogisches Umfeld, in dem jedes Kind ernst genommen und in seiner Einzigartigkeit gesehen wird – mit Herz, mit Verstand und mit Freude am Miteinander.
Ganz im Geiste unserer Namensgeberin Mary Poppins möchten wir die Welt der Kinder mit einem Hauch von Zauber und Leichtigkeit erfüllen. Wie sie, begegnen auch wir jedem Kind mit Offenheit, Fantasie und einem tiefen Vertrauen in seine Fähigkeiten. Denn manchmal braucht es nur ein kleines bißchen Neugier – und die feste Überzeugung, dass jedes Kind alles werden kann, was in ihm steckt.
Ziele unserer pädagogischen Arbeit
Die pädagogische Arbeit der Mary Poppinz Einrichtungen orientiert sich am Berliner Bildungsprogramm (BBP), das die Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsaufgaben in den Kitas strukturiert. Unser Ziel ist es, Kinder in ihrer Ganzheitlichkeit zu fördern, ihre Kompetenzen zu stärken und sie auf dem Weg zu selbstbewussten, kreativen und sozial verantwortlichen Persönlichkeiten zu begleiten.
Wir haben unsere pädagogischen Ziele in 4 zentrale Kategorien unterteilt:
1. Ziel: Soziale und emotionale Entwicklung
Fokus: Selbstbewusstsein, Empathie, Konfliktfähigkeit, Beziehungskompetenz, Gruppenfähigkeit
Umsetzung im Kita-Alltag:
Kinder lernen, eigene Gefühle zu erkennen und auszudrücken
Gemeinsame Spiele, Projekte und Gruppenrituale fördern Kooperation und Rücksichtnahme
Konfliktlösungen werden aktiv begleitet und reflektiert
2. Ziel: Kognitive und sprachliche Entwicklung
Fokus: Neugier, Problemlösefähigkeit, sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Medienkompetenz
Umsetzung im Kita-Alltag:
Anregende Lernumgebungen mit Projekten, Experimenten und Alltagsbezug
Geschichten, Lieder, Gespräche und Rollenspiele fördern Sprache und Ausdruck
Kinder werden unterstützt, Zusammenhänge zu erkennen, Fragen zu stellen und Lösungen zu entwickeln
3. Ziel: Kreative und ästhetische Bildung
Fokus: Fantasie, Ausdrucksfähigkeit, ästhetisches Empfinden, Musikalität, Bewegung
Umsetzung im Kita-Alltag:
Offene Materialien für Malen, Basteln, Bauen, Musik und Tanz
Räume und Materialien werden so gestaltet, dass sie Neugier und Exploration anregen
Kreative Prozesse werden dokumentiert und reflektiert, um Lernschritte sichtbar zu machen
4. Ziel: Alltags- und Lebenskompetenzen
Fokus: Selbstständigkeit, Verantwortung, Gesundheitsbewusstsein, Natur- und Umweltbewusstsein
Umsetzung im Kita-Alltag:
Kinder übernehmen altersgerechte Aufgaben im Alltag (z. B. Tisch decken, Pflanzen pflegen)
Bewegung, Ernährung und Hygiene werden praktisch erfahren und reflektiert
Projekte zu Natur, Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein stärken das Verantwortungsgefühl
Diese Ziele bilden den Rahmen für unsere tägliche Arbeit und zeigen, wie wir Kinder ganzheitlich fördern. Dabei ist unser Ansatz stets flexibel und situationsorientiert, sodass aktuelle Interessen, Fragen und Bedürfnisse der Kinder immer im Mittelpunkt stehen.
Pädagogische Schwerpunkte
Die Mary Poppinz Einrichtungen teilen alle die zuvor beschriebenen pädagogischen Grundlagen, wie die Orientierung am Situationsansatz, die Berücksichtigung der Impulse der Reggiopädagogik sowie die fachliche Fundierung im Berliner Bildungsprogramm. Gleichzeitig entwickeln die einzelnen Standorte aufgrund ihrer unterschiedlichen Sozialräume und der vielfältigen Qualifikationen ihrer Pädagoginnen und Pädagogen standortspezifische Schwerpunkte und Ausrichtungen, die das Profil jeder Einrichtung einzigartig machen. Hierzu gehören unter anderem:
Theaterpädagogik
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Theaterpädagogik. Wöchentlich haben die Kinder die Möglichkeit, gemeinsam mit unserer Theaterpädagogin Theater zu spielen. Die wöchentlichen Proben führen am Ende des Kitajahres zu einer großen Aufführung, bei der alle Kinder und Eltern die Ergebnisse feiern dürfen. Dabei gestalten die Kinder nicht nur die Rollen auf der Bühne, sondern übernehmen auch Verantwortung für das Bühnenbild, die Requisiten und sogar die Gestaltung der Eintrittskarten. Dieser Prozess fördert die Kreativität, Teamfähigkeit, Selbstwirksamkeit und Ausdrucksfähigkeit der Kinder und zeigt ihnen, dass sie selbst gestalten und mitbestimmen können.
Musik und musikalische Bildung
Ein weiterer Schwerpunkt ist die musikalische Bildung, die von einer externen Musikpädagogen einmal wöchentlich begleitet wird. In diesen Stunden gehen die Kinder auf „musikalische Reisen“, bei denen sie neue Instrumente ausprobieren, Lieder aus verschiedenen Kulturen kennenlernen und in fremde Bräuche und Rhythmen eintauchen. Musik wird dabei nicht nur als Unterhaltung, sondern als Mittel zur Förderung von Rhythmusgefühl, Sprache, sozialem Miteinander und kreativer Ausdrucksfähigkeit genutzt. Durch das aktive Mitmachen erleben Kinder, wie Musik Gemeinschaft stiftet und gleichzeitig individuelle Ausdrucksmöglichkeiten eröffnet.
Gesunde Ernährung
Ein weiterer pädagogischer Schwerpunkt liegt auf der gesunden Ernährung. Die Mary Poppinz Kitas achten darauf, dass Kinder eine ausgewogene, abwechslungsreiche und altersgerechte Ernährung erhalten. Das Mittagessen wird täglich frisch vom L-Werk geliefert und kommt in Bio-Qualität. Es enthält mindestens einmal pro Woche Fisch und ein vegetarisches Gericht, während auf zusätzlichen Zucker verzichtet wird. Durch die bewusste Gestaltung der Mahlzeiten lernen Kinder früh, ein gesundes Verhältnis zu Lebensmitteln zu entwickeln, Geschmack zu entdecken und Ernährung als Teil eines gesunden Lebensstils zu begreifen.
Sport und Bewegungsbildung
Die Förderung von Bewegung und körperlicher Aktivität bildet einen weiteren Schwerpunkt. Dank einer Kooperation haben die Kinder die Möglichkeit, zweimal wöchentlich unter Anleitung einer Sportpädagogin in einer Turnhalle zu trainieren. Dabei werden Teamspiele gespielt, Parcours aufgebaut und die Kinder auf spielerische Weise zu Bewegung motiviert. Sport- und Bewegungsangebote fördern Motorik, Koordination, Teamgeist, Selbstbewusstsein und die Freude an Bewegung, die für eine gesunde Entwicklung ebenso zentral sind wie die emotionale und kognitive Förderung.
Räumliche und personelle Ausstattung
Die Mary Poppinz Kitas zeichnen sich durch kleine, überschaubare und altershomogene Gruppen aus, die es ermöglichen, individuell auf die Kinder einzugehen und eine familiäre Atmosphäre zu schaffen. Mit 28 bis 41 Kindern pro Einrichtung können unsere Pädagoginnen und Pädagogen die Kinder intensiv begleiten, Beziehungen aufbauen und die Entwicklungsbedürfnisse jedes einzelnen Kindes erkennen.
Räumliche Ausstattung
Die Einrichtungen verfügen über hell gestaltete, kindgerechte Räume, die sowohl Rückzugsmöglichkeiten als auch offene Spielflächen bieten. Speziell eingerichtete Bereiche unterstützen die verschiedenen pädagogischen Schwerpunkte:
Theater- und Bewegungsräume: für Proben, Aufführungen und kreative Bewegungsangebote
Musik- und Kreativbereiche: mit Instrumenten, Materialien zum Malen, Basteln und Experimentieren
Ruhe- und Rückzugsräume: für Entspannung, individuelle Beobachtung oder kleine Gruppenaktivitäten
Außenbereiche: mit Spielgeräten, Sandflächen und naturnahen Elementen, die zum Forschen, Bewegen und Entdecken einladen
Die Räume in den Mary Poppinz Einrichtungen sind flexibel gestaltet, sodass sie je nach Projekt, Jahreszeit oder aktuellen Themen angepasst werden können. Materialien und Ausstattung fördern die Selbstständigkeit, Kreativität und Eigenaktivität der Kinder und regen sie zum aktiven Lernen an.
Personelle Ausstattung
Jede Mary Poppinz Kita wird von einem hochqualifizierten und vielseitig aufgestellten Team unterstützt. Dazu gehören staatlich anerkannte Pädagoginnen und Pädagogen (u.a. mit Zusatzqualifikationen), engagierte und passionierte Auszubildende, Integrationsfachkräfte, eine interne insoweit erfahrene Fachkraft, eine Fachberatung sowie eine Verwaltung, die alle administrativen Belange abwickelt. Durch diese vielfältige personelle Ausstattung wird sichergestellt, dass die Kinder in jeder Hinsicht optimal betreut, gefördert und begleitet werden.
Trägerseitig wird bei der Besetzung der Einrichtungen bewusst eine leichte Überbelegung angestrebt. Dies bedeutet, dass mehr Fachkräfte als die rein gesetzlich vorgeschriebene Mindestanzahl zur Verfügung stehen. Dieser Ansatz sorgt dafür, dass das Personal ausreichend Kapazität hat, individuell auf Kinder einzugehen, flexible Angebote umzusetzen und Projekte gezielt zu begleiten. Gleichzeitig profitieren die Kinder von einer intensiveren Betreuung, kleineren Lerngruppen innerhalb der Gesamtgruppe und einer verlässlichen, stabilen Bezugspersonenstruktur.
Die Kombination aus qualifiziertem Personal, Zusatzkompetenzen und ausreichender personeller Kapazität schafft die Grundlage dafür, dass die Mary Poppinz Kitas ihre zuvor dargelegten pädagogischen Schwerpunkte und Ziele zuverlässig, individuell und motiviert umsetzen können.
Kooperationen und Vernetzung
Eine enge Vernetzung und Kooperation mit Eltern /Sorgeberechtigten, Schulen, Fachstellen und Einrichtungen im Sozialraum ist für Kitas von zentraler Bedeutung. Sie ermöglicht, dass Kinder optimale Bildungs- und Fördermöglichkeiten erhalten, Übergänge zwischen Kita und Schule reibungslos gestaltet werden und bei Bedarf gezielte Unterstützung bereitsteht. Die Mary Poppinz Kitas legen daher großen Wert darauf, diese Vernetzung aktiv zu gestalten und kontinuierlich auszubauen.
Kooperationen mit Grundschulen im Einzugsgebiet
Wir arbeiten eng mit den Grundschulen zusammen, die für unsere Kinder später relevant werden. Dazu gehören regelmäßige Besuche, Einladung von Lehrerinnen und Lehrern zu Elternabenden und gemeinsame Aktionen wie ein Tag in der Schule für Vorschulkinder. Diese Zusammenarbeit erleichtert den Übergang in die Schule, stärkt das Vertrauen zwischen Eltern, Kindern und Lehrkräften und unterstützt die Kinder dabei, sich frühzeitig auf neue Lernumgebungen einzustellen.
Kooperation mit der Stadt-Bibliothek in Steglitz
Je nach Standort verfügen die Mary Poppinz Kitas über eine Mitgliedschaft in der Stadt-Bibliothek Steglitz. Die Kinder unternehmen regelmäßig Ausflüge, leihen Bücher aus und nehmen am Bilderbuchkino teil. Diese Angebote fördern frühzeitig Lesefreude, Sprachentwicklung, Fantasie und kognitive Kompetenzen und öffnen den Kindern den Zugang zu einer breiten Welt literarischer und kultureller Erfahrungen.
Kooperation mit der Turnhalle in der Beethovenstraße
Durch die Zusammenarbeit mit der an eine Einrichtung angrenzenden Turnhalle können die Kinder zweimal wöchentlich unter Anleitung einer Sportpädagogin turnen. Sie lernen Teamspiele, absolvieren Parcours und entdecken die Freude an Bewegung. Regelmäßiger Sport fördert Motorik, Koordination, Selbstbewusstsein und soziale Kompetenzen, was für eine ganzheitliche Entwicklung unverzichtbar ist.
Vernetzung mit Fachstellen für Entwicklungsförderung
Die Mary Poppinz Kitas sind vernetzt mit Stellen heilpädagogischer Fachdienste wie den Berliner Kiebitzen und anderen Fachstellen, die Kinder mit Entwicklungsverzögerungen unterstützen. Diese Zusammenarbeit ermöglicht gezielte Frühförderung, individuelle Diagnostik und Beratung, wodurch Kinder optimal begleitet werden und Entwicklungsdefizite frühzeitig ausgeglichen werden können.
Kooperation mit dem Kinderschutz - Zentrum Berlin e.V.
In Fällen von Kindeswohlgefährdung steht uns das Kinderschutz - Zentrum Berlin e.V. zur Seite und stellt eine externe Kinderschutzfachkraft bereit. Dies gewährleistet, dass Kinder in schwierigen Situationen professionell geschützt und unterstützt werden, während das Kita-Team handlungsfähig bleibt und die Eltern kompetent beraten werden.
Durch diese breite Palette an Kooperationen und Vernetzungen gelingt es den Mary Poppinz Kitas, Kinder ganzheitlich zu fördern, Übergänge zu gestalten, Ressourcen im Sozialraum zu nutzen und bei Bedarf gezielt Unterstützung bereitzustellen. So entsteht ein sicheres, förderndes und lebendiges Lernumfeld, in dem Kinder sich optimal entwickeln können.
Erziehungspartnerschaft
Die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern / Sorgeberechtigten baut direkt auf den zuvor beschriebenen Kooperationen und Vernetzungen auf und ergänzt diese durch eine intensive, persönliche Zusammenarbeit. Für die Mary Poppinz Kitas ist die Erziehungspartnerschaft ein zentrales Element der pädagogischen Arbeit. Wir verstehen die Eltern und Erziehungsberechtigte als wichtigste Partnerinnen und Partner im Bildungs- und Entwicklungsprozess ihrer Kinder. Eine gelungene Erziehungspartnerschaft ist unverzichtbar, um eine ganzheitliche und nachhaltige Bildung im Kindesalter sicherzustellen.
Eltern / Erziehungsberechtigte als Partner*innen im pädagogischen Alltag
Wir binden Eltern/Erziehungsberechtigte in verschiedenen Punkten des Kita-Alltags aktiv ein: Sei es durch die Teilnahme an Projekten, die Gestaltung von Festen oder durch Hausbesuche, wenn es beispielsweise um das Thema Familie geht. Die Kinder erleben so, dass ihre Lebenswelt in der Kita respektiert und sichtbar gemacht wird, und die Eltern erhalten Einblicke in die pädagogische Arbeit und die Entwicklung ihrer Kinder.
Regelmäßiger Austausch und gemeinsame Aktivitäten
Die Mary Poppinz Kitas setzen auf einen kontinuierlichen Austausch mit den Eltern:
Entwicklungsgespräche finden regelmäßig statt, um gemeinsam den Fortschritt des Kindes zu reflektieren und Förderbedarfe zu besprechen.
Elternabende und Elternstammtische informieren umfassend über pädagogische Themen, Kita-Projekte und organisatorische Fragen.
Gemeinsame Feste stärken das Miteinander zwischen Kindern, Eltern und dem Kita-Team und fördern eine lebendige Gemeinschaft.
Transparenz und offene Kommunikation
Um eine offene und vertrauensvolle Gesprächskultur zu gewährleisten, hängt in jeder Kita eine Grafik zum Beschwerdemanagement aus. Eltern/Erziehungsberechtigte wissen so jederzeit, an wen sie sich wenden können, wenn Fragen, Anliegen oder Beschwerden auftreten. Darüber hinaus erhalten sie regelmäßig Wochenberichte, die nicht nur detailliert beschreiben, was im Kita-Alltag passiert ist, sondern auch Fotos enthalten und so das Geschehen lebendig dokumentieren.
Kulturelle Vielfalt und Inklusion
Wir in den Mary Poppinz Kitas legen großen Wert darauf, alle in der Kita vorkommenden Kulturen sichtbar zu machen und einzubeziehen. Dies gelingt uns durch die Gestaltung von Projekten, Festen und Materialien, die die Vielfalt der Familien widerspiegeln, sowie durch eine bewusste pädagogische Reflexion, die die Kinder im respektvollen Umgang miteinander unterstützt.
Transparente Erziehungspartnerschaft
Durch diese Maßnahmen entsteht eine vertrauensvolle, transparente und offene Partnerschaft zwischen Eltern/Erziehungsberechtigten und Kita. Die Eltern/Erziehungsberechtigten wissen jederzeit, wie ihre Kinder gefördert werden, können aktiv an Projekten teilnehmen, erhalten regelmäßige Informationen und erleben eine Kita, die ihre Anliegen ernst nimmt und sie in Entscheidungen mit einbezieht. Für die Kinder bedeutet dies, dass sie in einer stabilen, verlässlichen Umgebung aufwachsen, in der Bildung, Entwicklung und familiäre Lebenswelt eng miteinander verknüpft sind
Partizipation
Partizipation ist ein zentrales Element in der pädagogischen Arbeit der Mary Poppinz Kitas. Sie ermöglicht Kindern, eigene Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen und ihre Umwelt aktiv mitzugestalten. Durch Partizipation entwickeln Kinder Selbstbewusstsein, soziale Kompetenzen, Problemlösungsfähigkeiten und ein Bewusstsein für ihre eigenen Bedürfnisse und die ihrer Mitmenschen.
Bereits unsere Leitfigur Mary Poppins verkörperte dieses Prinzip: So ermutigte sie die Kinder, selbst aktiv zu werden, ihre Fantasie einzusetzen und in alltäglichen Situationen eigene Entscheidungen zu treffen. Sie zeigte ihnen dadurch, dass Verantwortung und Mitbestimmung Freude machen können und dass eigene Ideen wertvoll sind. Diese Haltung spiegelt sich auch in unseren Mary Poppinz Kitas wider.
Partizipation im Kita-Alltag
Kinder werden in allen Bereichen des Kita-Lebens als aktive Mitgestalterinnen und Mitgestalter einbezogen:
Gruppenentscheidungen: Kinder dürfen mitentscheiden, welche Aktivitäten sie durchführen möchten oder welche Materialien genutzt werden.
Projektarbeit: In Projekten bringen Kinder eigene Ideen ein, gestalten Abläufe mit und reflektieren ihre Erfahrungen.
Alltagsgestaltung: Bei der Gestaltung von Räumen, Auswahl von Büchern, Spielen und Materialien oder der Planung von Festen werden die Kinder nach Möglichkeit beteiligt.
Vorteile von Partizipation
Partizipation fördert nicht nur die Selbstständigkeit der Kinder, sondern unterstützt auch die soziale Entwicklung. Kinder lernen, Kompromisse einzugehen, ihre Meinung zu vertreten und die Perspektiven anderer zu respektieren. Gleichzeitig erleben sie, dass ihre Beiträge ernst genommen werden und dass sie die Gemeinschaft aktiv mitgestalten können.
Durch die konsequente Umsetzung von Partizipation wird in den Mary Poppinz Kitas eine wertschätzende, respektvolle und selbstbewusste Haltung der Kinder gefördert – ganz im Sinne von Mary Poppins, die Kinder stets ermutigt hat, mit Herz und Verstand zu handeln
Inklusion im Kita-Alltag
In den Mary Poppinz Kitas ist Inklusion ein selbstverständlicher Bestandteil des pädagogischen Alltags. Jedes Kind – unabhängig von seinen Fähigkeiten, seiner Herkunft oder seinen individuellen Bedürfnissen – wird als wertvolles Mitglied der Gemeinschaft gesehen und erlebt Teilhabe auf allen Ebenen. Inklusion bedeutet für uns nicht nur die räumliche Integration, sondern vor allem die aktive Beteiligung aller Kinder am Gruppenleben und an Bildungsangeboten.
Wie Inklusion bei Mary Poppinz gelingt
Individuelle Förderung: Die pädagogischen Fachkräfte beobachten die Kinder genau und passen Angebote flexibel an die jeweiligen Bedürfnisse an. So wird jedes Kind optimal gefördert, ohne dass sich jemand ausgeschlossen fühlt.
Vielfalt als Chance: Unterschiedliche Fähigkeiten, Sprachen, kulturelle Hintergründe und Interessen der Kinder werden als Bereicherung für die Gruppe gesehen. Gemeinsame Projekte und Aktivitäten nutzen diese Vielfalt, um voneinander zu lernen und Empathie zu entwickeln.
Kooperation mit Fachkräften: Die Einrichtungen arbeiten eng mit Integrationsfachkräften, Therapeuten und Beratungsstellen zusammen, um Kinder mit besonderen Unterstützungsbedarfen gezielt zu begleiten.
Partizipation und Mitbestimmung: Alle Kinder werden ermutigt, ihre Meinung einzubringen, Entscheidungen mitzutreffen und sich aktiv in den Kita-Alltag einzubringen. Auf diese Weise erleben sie Selbstwirksamkeit und soziale Verantwortung.
Sensibilisierung der Gemeinschaft: Kinder lernen früh, Unterschiede zu akzeptieren, aufeinander Rücksicht zu nehmen und inklusive Werte zu leben – ein zentraler Bestandteil der Mary Poppinz-Erziehung mit Herz und Verstand.
Vorteile von gelebter Inklusion
Durch die konsequente Umsetzung inklusiver Prinzipien entwickeln Kinder soziale Kompetenzen, Empathie und Toleranz. Sie lernen, Unterschiede zu schätzen und gemeinsam Lösungen zu finden. Inklusion fördert die Selbstständigkeit und das Selbstbewusstsein aller Kinder und schafft eine Atmosphäre, in der jedes Kind sich sicher und wertgeschätzt fühlt.
Auch unsere Leitfigur Mary Poppins erkannte die Bedeutung von individueller Förderung und Respekt vor jedem Kind: Mit ihrer kreativen und einfühlsamen Art ermöglichte sie allen Kindern, ihre Stärken zu entdecken und gemeinsam Abenteuer zu erleben. Diese Haltung prägt die Mary Poppinz Kitas und sorgt dafür, dass Inklusion nicht nur ein Konzept, sondern gelebter Alltag ist.
Kinderschutz
Der Schutz unserer Kinder hat in unseren Mary Poppinz Kitas oberste Priorität. Kinder haben ein Recht auf Sicherheit, Geborgenheit und eine Umgebung, in der sie frei von Gewalt, Vernachlässigung und jeglicher Gefährdung aufwachsen können. Dies ist nicht nur rechtlich vorgeschrieben, sondern auch grundlegend für ihre gesunde Entwicklung und ihr Wohlbefinden.
Konzepte zum Kinderschutz und zur Gewaltprävention
Neben der pädagogischen Konzeption verfügt die Mary Poppinz gUG über ein Kinderschutzkonzept sowie ein Konzept zur Gewaltprävention. Diese Konzepte legen die wesentlichen Grundsätze und Maßnahmen zum Schutz der Kinder fest und dienen als Leitfaden für alle Mitarbeitenden. Zu den Schwerpunkten zählen unter anderem:
Sensibilisierung aller Mitarbeitenden für Anzeichen von Vernachlässigung oder Gewalt
Präventive Maßnahmen zur Förderung eines sicheren und wertschätzenden Miteinanders
Konkrete Handlungsschritte bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
Auf Seiten der pädagogischen Mitarbeiter*innen dienen ein Verhaltenskodex und eine Verhaltensampel als Richtlinien zur Vorbeugung grenzüberschreitenden Verhaltens
Interne und externe Fachkompetenz
Die Mary Poppinz Einrichtungen verfügen über eine interne Kinderschutzfachkraft, die als erste Ansprechpartnerin für Fragen und Anliegen zum Thema Kinderschutz beratend fungiert. Zusätzlich besteht durch die Kooperation mit dem Kinderschutz – Zentrum Berlin e.V. die Möglichkeit, eine externe Kinderschutzfachkraft zu konsultieren. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Situationen professionell bewertet und geeignete Maßnahmen ergriffen werden.
Belehrungen für Handlungssicherheit der Mitarbeitenden
Alle Mitarbeitenden werden zu den wesentlichen Schwerpunkten des Kinderschutzes zu Arbeitsantritt und mindestens einmal jährlich umfassend belehrt. Wichtige Handlungsschemata und Verfahrensanweisungen bei Kindeswohlgefährdung hängen gut sichtbar in allen Einrichtungen aus, sodass Mitarbeitende jederzeit schnell und sicher handeln können.
Zielsetzung: Mit diesen Maßnahmen gewährleisten die Mary Poppinz Kitas eine verlässliche, transparente und professionelle Schutzstruktur, in der Kinder geschützt, sicher und gefördert aufwachsen können. Kinderschutz ist für uns nicht nur eine Pflicht, sondern ein aktiver Teil unserer täglichen pädagogischen Arbeit – im Sinne einer Verantwortung mit Herz und Verstand.
Pädagog*innen bei Mary Poppinz:
Was bietet der Träger und was erwartet er?
Eine Kita ist immer nur so gut wie die Menschen, die in ihr arbeiten. Die Motivation, das Engagement und die Haltung der pädagogischen Fachkräfte prägen entscheidend die Qualität der täglichen Arbeit mit den Kindern und Eltern/Erziehungsberechtigten. Deshalb steht bei den Mary Poppinz Kitas das pädagogische Team hinsichtlich der Betreuung der Kinder im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns. Wir wissen: Nur, wer sich in seinem Arbeitsumfeld wohlfühlt, kann Kindern die Sicherheit, Wärme und Inspiration geben, die sie brauchen.
Was bietet der Träger?
Die Mary Poppinz Kitas werden vom Träger als familiäre, wertschätzende Arbeitsorte, an denen Zusammenarbeit, Offenheit und gegenseitige Unterstützung selbstverständlich sind, gestaltet.
Kleine, familiäre Teams
Unsere Einrichtungen arbeiten in überschaubaren Teams, die einen offenen und vertrauensvollen Umgang miteinander pflegen. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, und jede Stimme zählt.Stetiger Austausch mit dem Träger
Der Träger steht in engem, partnerschaftlichem Kontakt zu allen Einrichtungen. Anliegen, Ideen oder Verbesserungsvorschläge werden ernst genommen und regelmäßig in gemeinsamen Gesprächsrunden oder Feedbackgesprächen aufgegriffen.Mitgestaltung und Weiterentwicklung
Pädagog*innen werden ausdrücklich ermutigt, eigene Ideen einzubringen, pädagogische Prozesse mitzugestalten und innovative Ansätze zu entwickeln. So bleibt unsere Arbeit lebendig, dynamisch und zeitgemäß.Fort- und Weiterbildung
Fortbildungen, Weiterbildungen, Coachings und Teambuilding-Maßnahmen werden vom Träger aktiv gefördert. Dadurch sichern wir die hohe pädagogische Qualität und ermöglichen unseren Mitarbeitenden persönliche und fachliche Weiterentwicklung.Anerkennung und Gemeinschaft
Regelmäßige gemeinsame Abendessen auf Trägerkosten bieten Raum für Austausch und Vernetzung zwischen den Teams der verschiedenen Einrichtungen. Zusätzlich lädt der Träger jedes Jahr zu einem Sommerfest und einer Weihnachtsfeier alle Mitarbeitenden ein – als Zeichen der Wertschätzung und des Dankes für die geleistete Arbeit.Betriebliche Altersvorsorge und Perspektiven
Der Träger bietet eine betriebliche Altersvorsorge an und eröffnet Mitarbeitenden Aufstiegschancen innerhalb der Organisation. So können sie langfristig Perspektiven entwickeln und Verantwortung übernehmen.Regelmäßige Feedbackgespräche
Ein Mal jährlich finden individuelle Feedbackgespräche statt. Diese dienen dem gegenseitigen Austausch, der persönlichen Reflexion und der gemeinsamen Weiterentwicklung – sowohl auf fachlicher als auch auf menschlicher Ebene.
All diese Angebote sind Ausdruck unserer Überzeugung, dass die Qualität einer Kita nur durch motivierte, engagierte und wertgeschätzte Mitarbeitende gewährleistet werden kann.
Was erwartet der Träger?
Von unseren Pädagog*innen erwarten wir ein hohes Maß an Fachkompetenz, Empathie und Verantwortungsbewusstsein.
Fachliche Kompetenz und Professionalität
Pädagog*innen bei Mary Poppinz verfügen über fundiertes Fachwissen, kennen das Berliner Bildungsprogramm und setzen dieses im Alltag kreativ und situationsorientiert um.Einfühlungsvermögen und Wertschätzung
Sie begegnen den Kindern mit Respekt, Achtsamkeit und Verständnis, erkennen individuelle Bedürfnisse und schaffen eine Atmosphäre von Sicherheit und Geborgenheit.Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke
Eine offene, konstruktive Kommunikation sowie die Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Team und mit Eltern / Sorgeberechtigte sind für uns essenziell.Engagement und Gestaltungsfreude
Wir beschäftigen Pädagog*innen, die Freude daran haben, neue Ideen einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und pädagogische Prozesse aktiv mitzugestalten – ganz im Sinne unseres Leitgedankens Bildung mit Herz und Verstand.Reflexionsfähigkeit und Weiterentwicklung
Eine kontinuierliche Reflexion des eigenen Handelns und die Bereitschaft zur Fortbildung sind feste Bestandteile unseres professionellen Selbstverständnisses.
Bei der Mary Poppinz gUG verstehen wir Pädagoginnen und Pädagogen nicht nur als Mitarbeiter*innen, sondern als tragende Säulen unserer pädagogischen Qualität. Ihr Engagement, ihre Haltung und ihre Leidenschaft machen den Unterschied – Tag für Tag, Kind für Kind.
Soziales Engagement über die Grenzen hinaus
Für die Mary Poppinz Kitas endet soziales Engagement nicht an den Türen unserer Einrichtungen. Wir verstehen uns als Teil einer globalen Gemeinschaft, in der Verantwortung, Mitgefühl und Solidarität über Länder- und Alltagsgrenzen hinausreichen. Es ist uns ein Herzensanliegen, dort zu helfen, wo Unterstützung am dringendsten gebraucht wird – und somit Kindern und Menschen weltweit neue Perspektiven zu eröffnen.
Patenschaft mit dem Coega Door of Hope
Mit großer Überzeugung und Freude hat Mary Poppinz gUG eine Patenschaft mit dem Coega Door of Hope übernommen – einem Projekt, das 26 vernachlässigten und verwaisten Kindern und Jugendlichen ein Zuhause voller Liebe, Sicherheit und Geborgenheit bietet. Viele dieser Kinder haben schwierige Lebensumstände hinter sich. Coega Door of Hope schenkt ihnen nicht nur Schutz, sondern auch Zuwendung, Bildung und individuelle Förderung.
Diese Partnerschaft steht exemplarisch für unsere Überzeugung, dass Bildung, Fürsorge und Chancengleichheit universelle Werte sind, die über geografische und kulturelle Grenzen hinausreichen. Durch unsere Unterstützung tragen wir dazu bei, dass Kinder, die sonst kaum Perspektiven hätten, in einer Umgebung aufwachsen dürfen, die ihnen Hoffnung und Zukunft schenkt.
Bewusst sozial: Zusammenarbeit mit dem LWerk
Auch im täglichen Handeln legen wir Wert auf soziale Verantwortung und nachhaltiges Wirtschaften. So beziehen die Mary Poppinz Kitas ihr täglich frisches, biologisches Mittagessen vom LWerk – einem sozialen Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen, das als anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderung fungiert.
Das LWerk bietet vielfältige Bildungs-, Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen, die aufgrund körperlicher oder geistiger Einschränkungen nur schwer Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt finden. Mit der bewussten Entscheidung für diesen Caterer leisten wir auch außerhalb unserer Kitas einen Beitrag zur Teilhabe und Inklusion und stärken zugleich die Werte, die uns als Träger wichtig sind: Wertschätzung, Gerechtigkeit und soziale Verantwortung.
Verantwortung mit Herz und Verstand
Das soziale Engagement von Mary Poppinz zeigt, dass Bildung mit Herz und Verstand weit über den Kita-Alltag hinausgeht. Es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – lokal wie global – und Kindern wie Erwachsenen vorzuleben, dass Mitgefühl, Solidarität und Engagement die Welt ein Stück besser machen können.
Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist heute wichtiger denn je. Der Klimawandel, die wachsende Umweltverschmutzung und der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen stellen unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Wir sind der Überzeugung, dass besonders Bildungseinrichtungen eine zentrale Verantwortung tragen, Kinder frühzeitig an ein umweltbewusstes Denken und Handeln heranzuführen.
In den Kitas unserer Mary Poppinz Einrichtungen verstehen wir Nachhaltigkeit nicht nur als ökologisches, sondern auch als soziales und ökonomisches Prinzip. Kinder lernen bei uns, dass ihr eigenes Handeln Auswirkungen auf ihre Mitmenschen, auf Tiere und auf die Umwelt hat. Ziel ist es, ihnen Werte wie Achtsamkeit, Verantwortung und Zukunftsorientierung zu vermitteln – ganz im Sinne einer nachhaltigen Bildung von Anfang an.
Umsetzung von Nachhaltigkeit bei Mary Poppinz
Umweltbildung im Alltag:
Spielerische Projekte, Experimente und Gespräche sensibilisieren Kinder für Themen wie Wasser, Energie, Mülltrennung und Naturkreisläufe.Naturerlebnisse und Außengelände:
Regelmäßige Ausflüge in die Natur, Gartenprojekte und das Erkunden der Umgebung fördern die Wertschätzung der Umwelt.Nachhaltige Materialien:
Verwendung von Spiel- und Bastelmaterialien aus Naturstoffen oder Recyclingprodukten. Bevorzugung langlebiger und ressourcenschonender Ausstattung.Müllvermeidung und -trennung:
Kinder lernen, wie Abfall reduziert, richtig getrennt und teilweise kreativ wiederverwendet werden kann (Upcycling-Projekte).Gesunde, nachhaltige Ernährung:
Frische, regionale und saisonale Produkte stehen im Mittelpunkt der Ernährung. Wenn möglich, stammt ein Teil der Lebensmittel aus biologischem Anbau.Energie- und Ressourcenschonung:
Bewusstes Verhalten beim Licht, Heizen und Wasserverbrauch wird gemeinsam mit den Kindern eingeübt und reflektiert.Beteiligung der Kinder:
Kinder werden in Entscheidungen zum Thema Umwelt mit einbezogen – z. B. in Projekten oder bei der Gestaltung des Außengeländes.Kooperation mit Eltern und Umweltpartnern:
Austausch mit Familien, Umweltinitiativen oder lokalen Betrieben zur Stärkung des nachhaltigen Handelns über die Kita hinaus.Vorbildfunktion des Teams:
Pädagogische Fachkräfte leben Nachhaltigkeit im Alltag vor – durch ihr Verhalten, ihre Sprache und ihre Haltung gegenüber der Natur und den Ressourcen.
Schlusswort
„In jedem Job, den man beginnt, steckt ein Stück Magie – man muss sie nur entdecken.“
Ganz im Sinne von Mary Poppins möchten auch wir in der Kita Mary Poppinz gUG den Zauber des Alltags mit den Kindern, ihren Familien und unserem Team lebendig werden lassen.
Genau wie die berühmte Film-Nanny mit einem Lächeln und einem kleinen Funken Fantasie neue Welten eröffnet, möchten auch wir Räume schaffen, in denen Kinder sich geborgen fühlen, spielerisch lernen und über sich hinauswachsen können.
Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Interesse an unserem Trägerkonzept und für die Zeit, die Sie sich genommen haben, uns kennenzulernen.
Im Namen des gesamten Teams der Kita Mary Poppinz gUG laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns die Magie des Aufwachsens zu entdecken – Tag für Tag, mit Herz, Humor und einem Hauch Poppins-Zauber.
Mit herzlichen Grüßen
Axel Laaf & Ihr Team der Kita Mary Poppinz gUG
Berlin im November 2025

